Foto: Benjamin Lenz

1. Mannschaft
Samstag, 19.11.2022 16:05 Uhr | Daniela Ullrich

WSV mit sechstem Sieg in Folge

Am letzten Spieltag der Hinrunde hat unser Regionalliga-Team die Fortuna aus Köln im Stadion am Zoo empfangen. 2:0 (0:0) gewann die Dogan-Elf vor 2.251 Zuschauern. 

Nach fünf Siegen in Folge, zuletzt der Erfolg bei Ligaprimus Preußen Münster, ging Rot-Blau mit einer großen Portion Selbstbewusstsein in die Partie. WSV-Cheftrainer Hüzeyfe Dogan musste gegen Köln auf Bastian Müller verzichten, der nach der fünften Gelben Karte aussetzte. Für ihn war Tobias Peitz in die Startelf gerückt. Abgesehen von dieser Änderung setzte Dogan auf die gleiche Startformation wie beim 1:0-Sieg in Münster. 

Die Gäste aus Köln waren unter der Woche bei Mittelrheinligist FC Hürth aus dem Verbandspokal ausgeschieden. Mit dem zehnten Tabellenplatz in der Liga kann die Fortuna ebenfalls nicht zufrieden sein. Die Elf von Trainer Markus von Ahlen zeigte sich gegen den WSV von Beginn an entsprechend kampfeslustig, wobei erste Chance die Hausherren hatten: Philipp Hanke scheiterte mit seinem Schuss, weil Fortunas Keeper André Weis parieren konnte (5.). 

Bei den Gästen stand mit Angelo Langer ein Ex-WSVer (Saison 2018/19) auf dem Feld. Eigentlich auf der linken Seite defensiv ausgerichtet, ist es trotzdem der Verteidiger mit rot-blauer Vergangenheit, der die erste große Chance für Köln erspielte. Doch seine hohe Hereingabe stellte für WSV-Torwart Franz Langhoff kein Problem dar (10.). Auf der Gegenseite dann der erste Aufreger des Spiels: Der Schuss von Serhat-Semih Güler wurde geblockt. Laut Ansicht der WSV-Fans mit der Hand, doch Schiedsrichter Leonidas Exuzidis hatte entweder nichts gesehen oder hatte kein absichtliches Handspiel erkennen können. 

In der 18. Minute dann eine Doppelchance für den WSV: Erst wurde Kevin Pytlik zweimal in der Mitte nach Freistoß geblockt, dann war Tobias Peitz nur einen Schritt zu spät. In der Folge entwickelte sich die Partie zu dem erwartet spannenden Spiel auf Augenhöhe, das der WSV jedoch stets im Griff zu haben schien, nur vor dem Tor hatte die Dogan-Elf noch ihre Probleme. Exemplarisch dafür eine Chance kurz vor Ende der ersten Hälfte: Marco Stiepermann schickte noch einmal Güler, der jedoch etwas hastig abschloss, so dass er den Ball am Tor vorbeisegelte. Torlos ging es sodann in die Kabine. 

Foto: Benjamin Lenz

In Durchgang zwei starteten beide Teams ohne Wechsel. Der WSV versuchte, das Tempo hoch zu halten und an die Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Für einen Sieg musste allerdings die Chancenverwertung besser werden und das sollte sie auch. Philipp Hanke war es, der Güler bediente. Der vollendete schließlich eiskalt zu seinem sechsten Saisontreffer (53.). 1:0 WSV. 

Auch wenn die Hausherren sich zwischenzeitlich etwas zurückzogen und den Gästen das Feld überließen, kamen sie weiter zu Chancen. Kevin Hagemann traf nach einem Konter nur den linken Torpfosten (64.) und Lion Schweers rutschte nach Freistoß denkbar knapp am Ball vorbei (65.).

Ein toller Konter des WSV führte schließlich zum 2:0-Endstand: Lukas Demming behielt völlig frei vor Weis die Nerven, tunnelte den Kölner Keeper (81.) und konnte so seinen ersten Treffer für den WSV feiern und sein Team den sechsten Sieg in Folge in der Meisterschaft. Vollkommen verdient bleiben die drei Punkte im Tal. 

Wuppertaler SV

1. Mannschaft

2:0 (0:0)

SC Fortuna Köln

1. Mannschaft

Tore
53' 1:0Serhat-Semih Güler
81' 2:0Lukas Demming
Karten
gelbe Karte 33' Durim Berisha
gelbe Karte 57' Lion Schweers
gelbe Karte 57' Dustin Willms
gelbe Karte 73' Marco Stiepermann
Zuschauer:
2.251
Startelf
5
Marco Stiepermann
8
Lukas Demming
9
Kevin Hagemann
10
Kevin Rodrigues Pires
11
Serhat-Semih Güler
14
Philipp Hanke
20
Tobias Peitz
22
Durim Berisha
25
Lion Schweers
26
Franz Langhoff
27
Kevin Pytlik
1
André Weis
5
Jan-Luca Rumpf
7
Sascha Marquet
10
Maik Kegel
11
Dusin Willms
13
Lars Lokotsch
17
Arnold Budimbu
20
Adrian Stanilewicz
32
Jonas Scholz
Ersatzbank
1
Sebastian Patzler
2
Moritz Montag
3
Nick Galle
4
Justus Henke
7
Valdet Rama
18
Roman Prokoph
19
Giulio Multari
28
Lewin D‘Hone
30
Jeron Al-Hazaimeh
2
Jan Weller
8
Stipe Batarilo
15
Kai Försterlin
18
Finn Bauens
19
Jules Schwadorf
25
Timo Hölscher
27
Gianluis De Fine
29
Jean-Marie Nadjombe
33
Felix Buer